Hinter den Kulissen der Fischer CCF: Alexander Wert

Alexander Wert ist seit 2016 Teil des Teams der Fischer Capital Corporate Finance. Über die vergangenen zwei Jahre konnte er verschiedene Erfahrungen mit Unternehmenstransaktionen in unterschiedlichen Industrien sammeln. Hierbei begleitete er Unternehmen bei Strategie-und Performanceprojekten sowie bei Nachfolgelösungen. Er ist nicht nur ein zielstrebiger Netzwerker und Kontakter bei der Arbeit, sondern auch ein begeisterter Sportler.

 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von dir aus?

Ich würde behaupten, dass es einen typischen Arbeitstag so gar nicht gibt. Da wir hauptsächlich im Projektgeschäft tätig sind, sieht bei uns fast jeder Tag anders aus. Der Tag beginnt bei mir typischerweise zwischen 8:00 Uhr und 8:30 Uhr. Je nach Projektstatus beginne ich mit der Aufbereitung von Management- und Investorenunterlagen, mit der direkten Ansprache potentieller Investoren und strategischer Partner, mit der Analyse und Bewertung der Unternehmenskennzahlen aus Investorensicht, etc. Die Arbeitszeiten sind in der Regel bis ca. 18 Uhr. Es kann aber auch mal vorkommen, dass man länger im Büro ist, weil kurzfristig Aufgaben aufkommen, die bis zum nächsten Tag erledigt sein müssen.

 

Wie bist du zur Fischer Capital Corporate Finance gekommen?

Vor meiner Zeit bei Fischer CCF habe ich bei einer regionalen Bank gearbeitet. Ich hatte damals schon viele Unternehmensinhaber als Kunden und schnell gemerkt, dass mich die Erzählungen über die zukünftigen Herausforderungen jedes einzelnen gepackt haben. Intern gab es keine Möglichkeit, mich in die von mir gewünschte Richtung weiter zu entwickeln. Über einen glücklichen Zufall bin ich dann auf die Stellenausschreibung der Fischer CCF aufmerksam geworden und habe gesehen, dass das Aufgabengebiet und die Ausrichtung des Unternehmens genau das sind, wohin ich mich persönlich und fachlich entwickeln möchte.

 

Der Schwerpunkt deiner Position liegt auf den Unternehmensverkauf – was findest du an dem Bereich so spannend?

Jedes Unternehmen ist für sich individuell und besitzt seine eigenen Spezifikationen und Besonderheiten. Dadurch lerne ich mit jedem neuen Mandanten dazu und kann so sehr viel für die Zukunft mitnehmen. Die direkte Zusammenarbeit mit den Unternehmensinhabern und die Tatsache, dass jedes Projekt einzigartig und individuell ist, führen dazu, dass ich meine Arbeit jeden Tag mit großer Begeisterung mache.

 

Wie erklärst du deinen Eltern oder Bekannten, was du arbeitest?

Um ehrlich zu sein ist das gar nicht so einfach. Viele in meinem Bekanntenkreis haben gar keine Berührungspunkte mit Unternehmensverkäufen oder Corporate Innovation. Ich versuche meine Arbeit und mein Aufgabengebiet anhand von Beispielen zu erklären, was aber nicht immer gelingt. Sobald ich in komplett fragende Gesichter schaue, hilft der Begriff „Unternehmensberatung“. Darunter können sich die meisten etwas vorstellen.

 

Was magst du besonders an deinem Job bei Fischer CCF?

Am meisten begeistert mich die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Dadurch lernt man sehr schnell und viel über die aktuellen Marktgegebenheiten, Branchenspezifikationen und natürlich das Unternehmen und seine Besonderheiten. Dadurch, dass die Fischer CCF keine Branchenspezifikation hat, ist die Lernkurve bezogen auf technische Fragen der Bewertung und der Verhandlungsführung sehr steil.

 

Was unternimmst du zum Ausgleich in deiner Freizeit?

Bis vor einem Jahr habe ich noch aktiv Fussball gespielt. Aufgrund einer schweren Knieverletzung im vergangenen Jahr habe ich meine „Karriere“ an den Nagel gehängt. Aktuell versuche ich mindestens 2 Mal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen, was phasenweise mehr schlecht als recht funktioniert. Ab dem kommenden Jahr wird sich die Freizeitgestaltung höchstwahrscheinlich gravierend ändern, da meine Frau und ich nicht mehr nur noch zu zweit sind.

 

Wenn sich jemand für einen Job im Bereich M&A interessiert, welche Eigenschaften sollte er oder sie mitbringen?

In unserem Beruf ist man hauptsächlich mit hochrangigen Managern und Unternehmensinhabern in Kontakt, daher sollte man über ein gutes Selbstbewusstsein verfügen. Eine schnelle Auffassungsgabe, das Interesse an Finanzen und strategischen Fragen der Unternehmensführung würde ich ebenfalls als Voraussetzung sehen. Das wichtigste ist aber meiner Meinung nach ein hohes Maß an Frustrationstoleranz. Unsere Arbeit lebt von sehr vielen Absagen. Dennoch den richtigen Partner für unseren Mandanten zu finden, ist dann aber umso schöner.